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Letzte Änderung:
18.04.2017, 15:00

Die Firma Schmid

Schmid Präzisionswerkzeuge...

...von gestern bis heute.

 

Der gelernte Werkzeugmacher und Tüftler Ernst Schmid gründete am 1. Oktober 1935 in Oberesslingen sein Werkzeugbau-Unternehmen.
In enger Zusammenarbeit mit der Esslinger Maschinenbauschule begann er zunächst mit der Fertigung und dem Abschleifen von Abdreh- und Härteprüfdiamanten. Eigens hierfür wurde eine Maschine entwickelt und gebaut, die jedoch erst dank einer nächtliche Eingebung des schwäbischen Erfindergeistes wirkungsvoll und wirtschaftlich arbeitete.

Zeitgleich und ebenfalls gemeinsam mit der Maschinenbauschule Esslingen wurden die ersten SCHMID Feinbohrstangen mit einer Genauigkeit von 1/1000 mm entwickelt. Doch damit nicht genug. Nebenher und viele Nächte lang konstruierte Ernst Schmid einen Taschenschraubenzieher, der während des Krieges in Flugzeugen und Autos zur Erstausrüstung zählte und reißenden Absatz fand.

Bereits zu Beginn der 1950-er Jahre konnte Ernst Schmids Werkzeugbau eine umfangreiche Produktpalette vorweisen. Diese reichte von Brillenglas-Schleifmaschinen, Dosenschließmaschinen, Kegelprüfgeräten, Zentrisch-Spann- und Bohrapparaten bis zu den noch heute produzierten Plan- und Ausdrehwerkzeugen, Mikro-Ausdrehköpfen, Systemwerkzeugen, Einstechwerkzeugen und Hartmetall-Zentrierspitzen.
 

Ein Portrait des Firmengründers Ernst Schmid zeigt ihn, wie er war:
Eins mit seiner Firma und den Werkzeugen

     

Mit der ersten Teilnahme als Aussteller auf der Hannover Messe 1952 konnte Ernst Schmid seinen enormen Erfolg auch im Export seiner Werkzeuge wesentlich steigern. Das stetige Wachstum des Unternehmens machte den Neubau eines größeren und moderneren Firmengebäudes notwendig. 1957 schließlich bezog das Unternehmen die neuen Werkstätten und Büros im Esslinger Stadtteil Lerchenäcker.

Damals von Ernst Schmid und seiner Frau Anne mit großem Einsatz und so manchem persönlichen Verzicht aufgebaut, wird heute bereits in dritter Generation als Ernst Schmid Präzisionswerkzeuge GmbH erfolgreich fortgeführt. Trotz und gerade wegen des zunehmenden Wettbewerbs aus Fernost setzt man im Hause Schmid auf höchste Werkstoff-Qualität, Präzision und Kundennähe.

 

Der Taschenschraubenzieher:
Bis 1945 Erstausrüstung
in Flugzeugen und Autos.